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COP29 : Belgien liegt bei der Klimabilanz weiterhin im Mittelfeld

Belgien hat sich in diesem Jahr in der jährlichen Rangliste von etwa 70 Ländern im Kampf gegen den Klimawandel um vier Plätze verbessert. Laut dem Climate Change Performance Index (CCPI) 2025, der von Umwelt-NGOs erstellt wurde, liegt Belgien aktuell auf Platz 35. Damit bleibt unser Land im Mittelfeld hängen.

Andreas Kockartz Belga
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Belgien schneidet in dem Index, der auf der Grundlage von 14 Kriterien, die in vier Kategorien unterteilt sind, erstellt wurde, „niedrig“ ab: Treibhausgasemissionen, Nutzung erneuerbarer Energien, Energieeffizienz und Klimapolitik.

Die Analysten erinnern daran, dass Belgien sein Ziel zur Verringerung der Treibhausgasemissionen auf 42,3 % angehoben hat, was aber immer noch unter der europäischen Verpflichtung liegt (- 47 %). Der Versuch, mehr erneuerbare Energien zu installieren, wird gelobt, obwohl es laut Analysten „Umsetzungsprobleme“ und „Vorschriften“ gibt, die zu Verzögerungen beim Kapazitätsausbau führen.

Die NGO‘s fordern einen ehrgeizigeren Nationalen Klimaplan und einen Anpassungsplan, der sich vor allem auf den Hochwasserschutz, die Wasserwirtschaft und die Widerstandsfähigkeit der Städte konzentriert.

Keine ersten Plätze

Wie immer bleiben die ersten drei Plätze der Rangliste leer, weil kein Land eine Klimabilanz vorweisen kann, die dem Pariser Klimaabkommen entspricht. Dänemark, als Nummer vier im Ranking, schneidet zum vierten Mal in Folge am besten ab. Dahinter folgen die Niederlande (+3) und Großbritannien (+14). Die Europäische Union verliert einen Platz und landet auf Rang 17. Die Liste wird von Saudi-Arabien (66) und dem Iran (67) abgeschlossen. Die beiden weltweit größten Schadstoff-Emissionsländer, China und die USA, liegen auf den Plätzen 55 (-4). 

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