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Audi Brüssel schließt für immer...
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Wirtschaft

Audi Brussels schließt definitiv: Das Management beendet die Suche nach einem Käufer

Die Audi-Geschäftsführung hat keinen externen Investor für Audi Brüssel gefunden. Das teilte die christliche Gewerkschaft ACV-Metea am Dienstag nach dem Ende einer weiteren außergewöhnlichen Betriebsratssitzung mit. „Audi, und damit auch der Volkswagen-Konzern, wollen nicht mehr in diesen Standort investieren“, sagte Jan Baetens von ACV-Metea gegenüber der Nachrichtenagentur Belga: „Das läuft auf eine Schließung des Standorts hinaus.“

Andreas Kockartz Belga
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Das ist ein weiterer Schlag für das Personal des Brüsseler Audi-Standorts und für die Beschäftigten der Zulieferfirmen. Vor einigen Wochen hatte die Unternehmensleitung im Rahmen einer außergewöhnlichen Betriebsratssitzung angekündigt, dass die Produktion des Audi Q8 e-tron Ende Februar 2025 eingestellt wird. Der Mutterkonzern Volkswagen hat auch intern keine Produktionsalternative für das Werk in der Brüsseler Gemeinde Vorst gefunden.

Damals war noch die Rede davon, dass sich ein neuer potenzieller Investor für den Standort gemeldet habe, der zudem aus Belgien kommen sollte. Ein anderer Interessent war zuvor abgesprungen. Nachdem sich nun aber herausgestellt hat, dass sich beide externen Investoren für eine Übernahme des Standorts mit Teilen des Personals als Sackgassen ergeben, ist es mit dem Werk vorbei.

Die neue Hiobsbotschaft für Audi Brüssel kommt ausgerechnet an dem Tag, an dem eine linke Koalition den frankophonen Sozialisten Charles Spapens von der PS zum nächsten Bürgermeister der Brüsseler Gemeinde Vorst, in der sich das Audi-Werk befindet, nominiert. Die Umstrukturierung des Standorts wird eine seiner ersten großen Aufgaben sein. Die drei Parteien bzw. Listen PS-Vooruit (Sozialisten), PTB-PVDA (Kommunisten) und Ecolo-Groen (Grüne) gaben am Dienstag an, dass sie kurz vor einer Koalitionsvereinbarung stehen.

Am Mittwoch setzen sich Unternehmensleitung und Gewerkschaften bei Audi Brussels an einen Tisch, um über den Sozialplan (Vorruhestand, Abfindungen) für die 3.000 betroffenen Mitarbeiter zu beraten.

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