106 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs gedenkt Ieper dem Waffenstillstand vom 11.11.1918
106 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs gedenkt Ieper dem Waffenstillstand vom 11.11.1918
Martina Luxen
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Seit 106 Jahren sind die Gedenkfeierlichkeiten zum Ende des Ersten Weltkriegs im westflämischen Ieper Tradition. Am Umzug durch die Straßen von Ieper nehmen Fanfaren, Geschichtsvereine und Vertreter verschiedenster Länder teil, die gegen die Deutschen kämpften.
Ziel ist das Menen-Tor von wo aus, Hunderttausende in den Krieg auf Flanders Fields zogen und nicht mehr wiederkamen. Auch der neue flämische Ministerpräsident Matthias Diependaele ergriff das Wort.
Entgegen der Tradition wurden die Klatschmohnblüten in diesem Jahr nicht vom Menen-Tor, sondern vorm Rathausturm aus gestreut. Nicht nur im Gedenken an längst vergangene Kriege, sondern auch an Kriege und Konflikte, die heute täglich für Schlagzeilen sorgen.
