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Brussels Pride offiziell als Immaterielles Kulturerbe anerkannt

Die Brussels Pride ist offiziell als Immaterielles Kulturerbe anerkannt worden. Damit ist Brüssel die erste Region in Belgien, die dieses Event als Kulturerbe ansieht. Die Brüsseler Hauptstadt-Region beabsichtigt, gemeinsam mit anderen Städten und Ländern einen Antrag bei der UNESCO einzureichen, um die Pride generell als Immaterielles Kulturerbe zu schützen. Dies gab die scheidende Brüsseler Staatssekretärin für Kulturerbe, Ans Persoons (Vooruit.brussels), in einer Pressemitteilung bekannt. 

Andreas Kockartz
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Die Brussels Pride ist eine Party aber auch eine aktivistische Veranstaltung, die jedes Jahr um den 17. Mai herum stattfindet, dem Internationalen Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie (IDAHOT). Ein Netzwerk verschiedener Vereinigungen unter dem Dach von RainbowHouse hatte zusammen mit visit.brussels (das Brüsseler Tourismusamt) und dem Brüsseler Zentrum für Chancengleichheit Equal.brussels den Antrag auf Anerkennung bei der Region eingereicht.

Genau 45 Jahre nachdem die allererste Pride durch die Straßen von Brüssel zog, wird die Parade offiziell als Immaterielles Kulturerbe anerkannt. „Während wir weiterhin täglich für eine integrative und tolerante Gesellschaft kämpfen, zeigt dies, dass die Pride ein Teil unserer kollektiven Identität ist“, betont Persoons: „Brüssel ist eine stolze Queer-Hauptstadt und will ein internationales Beispiel sein, um Vielfalt zu feiern und zu schützen.“

Internationale Anerkennung?

Die Anerkennung der Brussels Pride als Immaterielles Kulturerbe der Region Brüssel „ist ein weiterer symbolischer Schritt, der Vielfalt, Inklusion und den Kampf für Gleichberechtigung im Herzen unserer Stadt feiert“, so Frank Schellings vom RainbowHouse Brussels.

Die Brüsseler Vorgehensweise im Sinne der Pride ist Teil einer breiteren internationalen Bewegung. Die Anerkennung der Brussels Pride ist auch ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur generellen Anerkennung von Pride-Paraden als UNESCO-Weltkulturerbe. Ziel ist, dass so viele Länder wie möglich ihre Prides als nationales oder regionales) Kulturerbe anmelden, damit in naher Zukunft ein Länder  und Kontinente übergreifendes Antragsdossier bei der UNESCO eingereicht werden kann. Die Idee dazu wird während der alle zwei Jahre stattfindenden WorldPride in Amsterdam im Jahr 2026 vorgestellt werden. 

Kulturerbe Brussels Pride
Kulturerbe Brussels Pride
Brussels Pride - Völkerverbindend

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