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Maersk-Containerfrachter in Antwerpen
Inland
Wirtschaft

Der Fusionshafen Antwerpen-Zeebrügge legt beim Containerumschlag stark zu

Die belgischen inzwischen fusionierten Nordseehäfen Antwerpen und Zeebrügge haben zwischen Januar und September dieses Jahres 10,1 Millionen TEU (Standardcontainer - Twenty-foot Equivalent Unit) umgeschlagen, knapp 7 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Im dritten Quartal lag das Plus sogar bei 12,3 % verglichen mit dem gleichen Zeitraum 2023. Damit  könnten sie wieder eine führende Rolle in der europäischen Hafenlandschaft einnehmen.

Andreas Kockartz
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Trotz der Tatsache, dass sich das Wachstum im Containersegment fortgesetzt, spüren die beiden Häfen derzeit die Auswirkungen der anhaltend instabilen geopolitischen Lage in der Welt. So sanken die Mengen an umgeschlagenen Waren und Gütern in den Bereichen in Flüssigladung um 2,5 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, trockenes Massengut (Bulkware) um 1,4 %, konventionelles Stückgut um 4,8 % und RoRo-Umschlag (LKW, Auflieger) um 5,5 % zurück.

Der Gesamtgüterumschlag der ersten neun Monate des laufenden Jahres entwickelte sich trotzdem positiv und beläuft sich auf rund 210 Millionen Tonnen. Das sind 3 % mehr als in den ersten neun Monaten des Jahres 2023. Laut der Hafenverwaltung Port of Antwerp-Bruges stieg der Marktanteil des Fusionshafens in der Nordrange (Antwerpen-Zeebrügge, Amsterdam, Bremerhaven, Hamburg, Rotterdam und Wilhelmshaven) in der ersten Jahreshälfte um 0,8 % auf 30,7 %.

Setzt sich das starke Wachstum des belgischen Fusions-Hubs in dieser Richtung fort, könnte es wohl bald zum Wechsel an der Spitze der größten europäischen Containerhäfen kommen. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres belief sich der Rückstand auf Rotterdam nur noch um rund 170.000 TEU. 2023 betrug die Differenz noch rund 900.000 TEU.

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