Rinder- und Schafzüchter werden in Belgien dazu verpflichtet, ihre Tiere im nächsten Jahr gegen zwei Arten des Blauzungenvirus impfen zu lassen. In den letzten Monaten wurden in unserem Land Hunderte von Ausbrüchen des Blauzungenvirus registriert, insbesondere in Schafzuchten. Die Landwirte konnten ihre Tiere bereits freiwillig impfen lassen, doch damit konnte die Epidemie nicht wirklich eingedämmt werden.
Belgien verpflichtet Rinder- und Schafzüchter dazu, ihre Tiere gegen das Blauzungenvirus zu impfen
Rinder- und Schafhalter müssen ihre Tiere im nächsten Jahr gegen zwei bestimmte Arten des Blauzungenvirus impfen lassen. Übertragen wird das Virus durch Mücken, die kleine Stiche machen. Schafe und Rinder können daran erkranken oder sterben. In den letzten Monaten hat sich das Virus in mehr als 3.600 Betrieben in unserem Land ausgebreitet.
Die Landwirte konnten ihre Tiere bereits freiwillig impfen lassen, aber das hat nicht ausgereicht, um die Epidemie einzudämmen. Das sagten Hélène Bonte von der Föderalen Agentur für die Sicherheit der Nahrungsmittelkette (FAVV) und auch der scheidende belgische Landwirtschaftsminister Clarinval (MR). Der flämische Landwirtschaftsverband (De Boerenbond) begrüßt daher auch, dass die Impfung zur Pflicht wird.
