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Inland
Wirtschaft

Jede dritte Wohnimmobilie in Flandern ist inzwischen ein Appartement

Wohnungen werden in Flandern immer beliebter. Bereits heute gibt es in 37 der 300 flämischen Städte und Gemeinden mehr Wohnungen als Reihenhäuser oder (halb-)offene Gebäude, was einer Verdoppelung seit dem Jahr 2014 entspricht. Dies geht aus einer Analyse der flämischen Wirtschaftszeitung De Tijd auf Basis von Zahlen des belgischen Statistikamtes Statbel hervor.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Im vergangenen Jahr sind im belgischen Bundesland Flandern rund 36.000 Wohnimmobilien hinzugekommen. Drei Viertel davon sind Appartements. Die Zahl der Reihenhäuser, Doppelhaushälften und offenen Gebäude ist kaum gestiegen. Wohnungen machen inzwischen 30 % aller Immobilien in Flandern aus und sind damit die wichtigste Wohnform. In der Provinz Antwerpen liegt der Marktanteil sogar bei 37 %.

Vor 10 Jahren war die offene Bauweise in Flandern noch die Norm und machte 30 % aller Wohnungen aus. Nur an der Küste und in den Zentrumstädten Antwerpen, Löwen (Flämisch-Brabant) und Hasselt (Limburg) waren eher Wohnungen zu finden.

Heute haben sich diese Verhältnisse laut Statbel mehr oder weniger umgedreht. Auch der ländliche Raum kann sich diesem Trend nicht entziehen. Heute sind dort nur noch 10 % der Immobilien Wohnungen. Doch die Entwicklung in diese Richtung vollzieht sich dort proportional viel schneller als in den Vorstädten und in den Zentrumstädten.

Flanderns regionaler Baumeister Erik Wieërs hält diese Entwicklung für eine gute Sache, denn dies sorge dafür, dass viel mehr offener Raum freibleibt. Aktuell liegen die meisten Appartements in den Provinzen Antwerpen und Westflandern, während in Limburg und Flämisch-Brabant weiter eher auf offene Bebauung gesetzt wird. 

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