Auch an diesem Freitag setzen die Busfahrer des Verkehrsunternehmens De Lijn ihren Streik im Brüsseler Umland fort. Dadurch wird es weiterhin zu Störungen des Busverkehrs in den Gebieten Brüssel, Halle, Ninove, Asse, Dendermonde, Vilvoorde und Grimbergen kommen. Inzwischen haben sich auch die Fahrer der Betriebshöfe in den Regionen Kempen und Heist-op-den-Berg in der Provinz Antwerpen dem Streik angeschlossen.
Streik bei De Lijn weitet sich aus: Nun auch Beeinträchtigungen in den Kempen und Heist-op-den-Berg
Die Gewerkschaften und die Unternehmensführung kamen am Donnerstag zu Gesprächen zusammen, konnten jedoch keine Einigung erzielen. Deshalb wird die Aktion heute fortgesetzt. Inzwischen weitet sich der Streik auch auf andere Gebiete aus. De Lijn teilte am Morgen mit, dass auch die Fahrer in den Depots in den Regionen Kempen und Heist-op-den-Berg ihre Arbeit niedergelegt haben.
De Lijn rät den Fahrgästen, sich den Routenplaner auf der Website oder in der App von De Lijn anzuschauen. Fahrten, die ausfallen, werden dort nicht angezeigt.
Neue Dienstpläne
Im neuen Fahrplan, der ab Januar in Kraft treten soll, will De Lijn bestimmte Fahrten streichen. Dies erfolgt im Rahmen der Regelungen zur "Basiserschließung". In einigen Gebieten gibt es außerdem zu wenig Fahrer und Busse.
Die Gewerkschaften lehnen die vorgeschlagenen Alternativen jedoch ab. Besonders das Streichen von Wochenenddiensten ist ihnen ein Dorn im Auge. Zudem soll es mehr geteilte Dienste geben, bei denen die Fahrer morgens und abends kurze Schichten fahren und den Nachmittag frei haben.
