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Die Expats fühlen sich in Brüssel überwiegend wohl und willkommen

Expats finden die Stadtverwaltungen "zu steif", fühlen sich aber in Brüssel willkommen

Mehr als 70 % der Expats fühlen sich in den Brüsseler Gemeinden weitgehend willkommen. Allerdings verläuft der Kontakt mit den Gemeindeverwaltungen nicht immer reibungslos. Im Allgemeinen fühlen sich 71 % der Brüsseler Expats in der Gemeinde, in der sie leben, willkommen. Dies geht aus einer Umfrage hervor, die von Voka Metropolitan in Zusammenarbeit mit The Brussels Times durchgeführt wurde.

Andreas Kockartz Belga
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Besonders wohl fühlen sich die Expats in den Brüsseler Kommunen Ukkel, Etterbeek und Sint-Pieters-Woluwe. Die Gemeinde Evere schneidet am schlechtesten ab.

Schnelle und reibungslose Dienstleistungen sind für Expats sehr wichtig, sagt der Brüsseler Unternehmerverband Voka Metropolitan. Die Expats, zumeist bei der EU oder bei internationalen Unternehmen beschäftigte Einwanderer, die lediglich zeitweise hier leben, wollen zum Beispiel schnell ihre obligatorisches Aufenthaltsdokumente beantragen und erhalten können.

„Ohne dieses Dokument sind viele praktische Dinge nicht möglich, wie die Eröffnung eines Bankkontos oder eine Einschreibung in einer Krankenkasse“, sagt Voka Metropolitan. Und genau hier sind Probleme und langwierige Verfahren in Brüssel in den Kommunalverwaltungen keine Seltenheit.

Probleme in der Gemeindeverwaltung

Die Umfrage zeigt, dass zwei von drei Expats Probleme mit den Gemeindeverwaltungen bzw. mit der Stadtverwaltung in Brüssel haben. Der durchschnittliche Zufriedenheitswert liegt bei lediglich 59 %.

Von allen Brüsseler Kommunalverwaltungen schneidet Evere mit 52 % Zufriedenheitswert erneut am schlechtesten ab. Als Beispiele werden lange Wartezeiten, Sprachprobleme, unfreundliches Personal und fehlende digitale Dienstleistungen genannt. Schaarbeek schneidet in Sachen Service mit 86 % am besten ab.

Sauberes Brüssel….

Auch in puncto Sauberkeit erwarten die Expats mehr Engagement der lokalen Behörden ihrer Gemeinde. Vor allem die zentralen Gemeinden in Brüssel schneiden in diesem Punkt sehr schlecht ab.

„Für unsere Wirtschaft sind die Expats sehr wichtig. Wir bitten die Gemeinden denn auch darum, dass sie in einen guten Empfang investieren. Rasche Dienstleistungen und auch eine Behandlung der Verfahren in englischer Sprache sind Teil davon“, so René Konings, der Direktor von Voka Metropolitan. Auch er drängt darauf, dass die 19 Brüsseler Gemeinden und die Brüsseler Hauptstadt-Region mehr auf Sauberkeit aber auch auf Sicherheit setzen müssen.  

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