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Vor einem Jahr: Gedenken an den Anschlag in Brüssel auf schwedische Fußballfans

Vor genau einem Jahr schoss ein radikal-islamistischer Terrorist in Brüssel am Sainclette-Platz auf drei schwedische Fußballfans. Zwei von ihnen überlebten diesen Anschlag nicht. Bei der Gedenkveranstaltung in Brüssel waren Belgiens scheidender Premierminister Alexander De Croo und Schwedens Regierungschef Ulf Kristersson zugegen, sowie Vertreter verschiedener Ministerien und Philippe Close (PS), der Bürgermeister von Brüssel-Stadt. 

Andreas Kockartz
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Am Abend des 16. Oktobers 2023 sollte Belgien in einem internationalen Fußballspiel auf Schweden treffen, doch nach dem der Anschlag bekannt wurde, sagte man die Begegnung ab.

Der Anschlag hatte in Belgien deutliche Folgen. Der Täter - Abdessalem Lassoued, der am Tag nach dem Anschlag in einem Café in Schaarbeek von der Polizei erschossen wurde - hätte eigentlich zu diesem Zeitpunkt schon längst an sein Heimatland Tunesien ausgeliefert werden sollen, denn aus diesem Land lag ein Auslieferungsantrag vor.

Doch die betreffende Akte war schlicht und einfach liegen geblieben. Daraufhin trat der damalige belgische Justizminister Vincent Van Quickenborne von seinem Amt zurück. Den Beamten, der mit den Vorgang betraut war, traf aber keine Schuld. Er stolperte über akuten Personalmangel im belgischen Justizministerium.

Heute soll so etwas nicht mehr passieren können, so die nationale Verbindungsbeamtin für ITC-Fragen im belgischen Justizministerium: „In dem wir heute auf Digitalisierung setzen, sollte dies nicht mehr vorkommen.“ Im belgischen Justizwesen war man jahrelang in Sachen Digitalisierung im Rückstand. Ausgerechnet der damalige Justizminister Van Quickenborne sorgte in diesem Bereich für deutliche Veränderungen. 

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