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Unzufriedenheit mit der Personalpolitik bei Vaillant in Drogenbos
Inland
Wirtschaft

Spontaner Streik beim Heizungsunternehmen Vaillant in Drogenbos: "Hoher Arbeitsdruck, Zukunft ungewiss"

Bei dem Heizungs- und Installationsunternehmen Vaillant Group Belgium in Drogenbos in Flämisch-Brabant ist am Dienstagmorgen ein spontaner Streik ausgebrochen. „Es kann gut sein, dass Leute, die heute einen Termin haben, keinen Installateur sehen werden“, sagt Kevin Lefever von der liberalen Gewerkschaft ACLVB.

Andreas Kockartz
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Der Streik geht von den Technikern aus, aber ein großer Teil der Personals am Vaillant-Standort in Drogenbos schloss sich dem Streik aus Solidarität an, so Lefever.

Konkreter Grund für den Streik ist „schlechtes Personalmanagement, bei dem die Arbeitnehmer unter Androhung von Entlassung dazu gedrängt werden, einen weniger vorteilhaften Arbeitsvertrag zu unterzeichnen als den, den sie bisher hatten“, so die Gewerkschaften in einer Pressemitteilung.

Doch es liegen bei Vaillant in Drogenbos Probleme vor, die sich zum Teil schon seit Jahren hinziehen.

Noch keine Konsultation geplant

So herrscht z.B. große Unsicherheit über die Zukunft des Unternehmens. „Es fehlt eine langfristige Vision“, so die Gewerkschaften.

Auch der Druck auf die Techniker sei enorm, „unter anderem wegen der schlechten Terminplanung für Kundenbesuche“. Zudem wird die Ausbezahlung sogenannter -Öko-Schecks als Gehaltszugabe kritisiert, die nicht korrekt abgerechnet würden

Kevin Lefever von der liberalen Gewerkschaft rechnet damit, dass der Streik den ganzen Tag dauern wird. Eine unmittelbare Konsultation mit der Geschäftsleitung ist noch nicht geplant, aber „wir wollen bald eine konstruktive Lösung“, sagte der ACLVB-Vertreter. Bei Vaillant in Drogenbos arbeiten rund 250 Personen.

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