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Inland
Wirtschaft

Außenhandel in Belgien in den vergangenen Monaten weiter leicht gesunken - Import von E-Autos rückläufig

Auch belgische Außenhandel ist in den letzten Monaten im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Allerdings liegen die Exporte weiterhin über den Importen, wo elektrische Autos inzwischen keine große Rolle mehr spielen, teilte die Belgische Nationalbank (BNB) am Dienstag mit.

Andreas Kockartz
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Zwischen Juni bis August waren die Exporte im Durchschnitt 4,5 % niedriger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Einfuhr sank um 7,3 %. „Die Import- und Exportwerte fast aller wichtigen Produktkategorien gingen zurück“, so die Nationalbank. „Vor allem Diamanten, Textilien, Maschinen und elektrische Ausrüstungen sowie Transportmittel schnitten schlecht ab.“

Letzteres ist überraschend, da Transportmittel - insbesondere Elektrofahrzeuge - dank des explosiven Wachstums der letzten Jahre 2023 gegenüber anderen Sektoren noch die für Spitzenwerte sorgten. Dies ist allerdings inzwischen nicht mehr der Fall: „In den ersten 8 Monaten des Jahres 2024 sanken die Importe von vollelektrischen Fahrzeugen um 20,4 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.“

Mehrere Erklärungen

Das entspricht einem stärkerer Rückgang als bei der gesamten Einfuhr, die um 9,5 % rückläufig ist. Auch die Einfuhr von Fahrzeugen mit Verbrennungsantrieb ging zurück und zwar um 17,6 %. Nur der Import von Hybridfahrzeugen nahm zu - um 5,4 %

Der Nationalbank zufolge liegen mehrere Erklärungen für den Rückgang vor, die nicht nur für Belgien gelten, z.B. die Ungewissheit zu Steuererleichterungen, die hohen Kosten von Elektroautos in Verbindung mit höheren Zinssätzen, die begrenzte Ladeinfrastruktur, Versorgungsprobleme und die bevorstehenden Einfuhrzölle auf in China gebaute Elektroautos.

Von Januar bis Juli verzeichnete Belgien einen Handelsüberschuss von fast 15 Mia. €.

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