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Philippe Close (PS) bleibt Bürgermeister im Rathaus am Großen Markt von Brüssel
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Politik

In Brüssel-Stadt steht die Mehrheit schon: PS-Vooruit, MR+ und Les Engagés-CD&V werden koalieren

Die Stadtgemeinde Brüssel wird in Zukunft von einer Koalition aus PS-Vooruit, MR+ und Les Engagés-CD&V regiert. Dies gab der alte und wohl auch neue Bürgermeister Philippe Close (PS, Foto) der Gemeinde am Montag bekannt. 

Andreas Kockartz Belga
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Auf die Einheitsliste der beiden sozialistischen Parteien in der Gemeinde Brüssel-Stadt entfallen 16 Sitze im neu gewählten Stadtrat, auf die Liberalen 12 Sitze und auf konservative Liste Les Engagés-CD&V 3 Sitzen. Damit kommt das neue Bündnis auf eine komfortable Mehrheit von 31 der insgesamt 49 Sitze im Brüsseler Rathaus.

Bürgermeister Close (PS) beanspruchte schon vor den Koalitionsverhandlungen die Schöffenämter für Bildung, Mobilität und Wohnen für seine frankophonen Sozialisten. Der Vorsitz des Öffentlichen Sozialhilfezentrums (ÖSHZ) geht an die Liberalen.

Aus für die Grünen und die Linksliberalen

Bisher regierte Bürgermeister Close die Stadtgemeinde mit einer Koaliton aus seiner PS, der grünen Gemeinschaftsliste aus Ecolo und Groen sowie der linksliberalen Brüsseler Partei DéFI. Doch diese Partei ist im neugewählten Stadtrat nicht mehr vertreten und die Grünen haben durch herbe Stimmenverluste nur noch 6 Sitze im Stadtrat.

Der alte und neue Brüsseler Bürgermeister lobte im Nachhinein gegenüber dem regionalen TV-Sender BX1 die Zusammenarbeit mit den Grünen in der zu Ende gehenden Legislaturperiode, doch er verteidigte auch seine Entscheidung, heute mit anderen Parteien die Amtsgeschäfte führen zu wollen: „Das war eine redliche Wahl. Mit den Grünen und der (linksradikalen (Red.)) PTB wäre die Mehrheit zu knapp gewesen.“ 

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