Als N-VA-Parteichef Bart De Wever am Sonntagabend im IKON-Club, einem Nachtclub im Antwerpener Hafen ankam, wo sich die Parteimitglieder der flämischen Nationaldemokraten nach der Kommunalwahl trafen, trug sein Sohn Hendrik eine Standarte mit einem Adler. Die Aufschrift „SPQA“ sollte auf die Antwerpener Version des Römischen Reiches verweisen.
Antwerpen: Der Sohn von Bart De Wever wartet beim N-VA-Parteiempfang mit einer römischen Adlerstandarte auf
Die Ankunft von Bart De Wever (N-VA) mit seinem Gefolge bei seinen Mitgliedern am Sonntagabend war durchaus beeindruckend. Der Antwerpener Bürgermeister und N-VA-Vorsitzende wurde von einem jungen Mann mit einem großen Stab mit einem Adler darauf begleitet. Was stellt sich heraus?
Das war Sohn Hendrik De Wever. Es war nicht ganz leicht, sagt er gegenüber VRT NWS: „Der Adler war schwer zu tragen, vor allem mit der ganzen Presse, die uns aufhielt. Es war eine Herausforderung, aber ich wollte meinem Vater einfach eine Freude machen.“
Bezug zu Rom
Der Adler, den er triumphierend in die Halle trug, war der gleiche wie der auf dem Rathaus von Antwerpen. Die Standarte trug außerdem die Aufschrift „SPQA“. „Das bezieht sich auf die Antwerpener Variante des Römischen Reiches, also nicht ‚SPQR‘, sondern ‚SPQA‘“, erklärte Hendrik De Wever. „SPQR“ ist die Abkürzung des lateinischen Ausdrucks „Senatus Populusque Romanus“, was so viel bedeutet wie „Der Senat und das Volk von Rom“. Der Ausdruck galt als offizieller Name des Römischen Reiches.
„Was das bedeutet, musst du meinen Vater fragen. Ich habe nur gespielt“, gab Sohn De Wever zum Besten. Die Eröffnungsworte der Ansprache seines Vaters vor den Parteimitgliedern waren: „Rom hat gewonnen.“ Bart De Wever zeigt seit jeher übrigens großes Interesse an der Geschichte des Römischen Reiches.
