Flanderns neue Innenministerin Hilde Crevits (CD&V, Foto) sagte, dass in den vergangenen Tagen einige zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden seien, um die Kommunal- und Provinzwahlen sicher durchzuführen. Die sei angesichts von Cyberattacken einer pro-russischen Hackergruppe auf Webseiten in Belgien erforderlich gewesen, auch wenn von dort aus keine Gefahr drohe.
Flanderns Innenministerin Crevits: "Zusätzliche Initiativen ergriffen, um die Wahlen sicher verlaufen zu lassen"
Täglich führte die pro-russische Hackergruppe NoName057 in der vergangenen Woche sogenannte DDoS-Angriffe auf Webseiten von Kommunen, Behörden, Unternehmensverbänden usw. aus. Dabei wurden deren Server mit E-Mails derart bombardiert, dass die System zusammenbrachen und die Webseiten nicht mehr erreichbar waren.
Innenministerin Crevits versicherte gegenüber VRT NWS einmal mehr, dass die Kommunal- und Provinzialwahlen sicher verlaufen würden. Dort, wo noch mit Papier und Stift abgestimmt werde, gebe es sowieso kein Problem, so die flämische Christdemokratin: „Auch die Wahlcomputer selbst sind nicht mit dem Internet verbunden und können also nicht gehackt werden.“
Auch das Weiterleiten der Wahlresultate aus den Wahlbüros werde vollständig sicher verlaufen, so die Innenministerin: „Es ist nicht auszuschließen, dass es wieder zu Hackerangriffen kommt, doch es wird dafür gesorgt, dass dies keinen Impakt auf das Weiterleiten der Wahlresultate hat.
