Ein Sturmtief, der aus dem abgeschwächten Hurrikane Kirk entstanden ist, erreicht am Mittwochvormittag Belgien. Das Königliche Meteorologische Institut (KMI) in Brüssel warnt vor anhaltenden und kräftigen Niederschlägen vor allem in den südlichen Landesteilen Belgiens.
Das KMI gab dazu die Wetterwarnstufe „Code Gelb“ für die Provinzen Limburg, Flämisch- und Wallonisch-Brabant und Hennegau sowie für die Brüsseler Region aus. In den Provinzen Luxemburg, Lüttich und Namür wird noch mehr Regen erwartet und hier gilt „Code Orange“.
Es ist davon auszugehen, dass in den betroffenen Gebieten, z.B. auch in Ostbelgien, Bäche und Flüsse über ihre Ufer treten können.
In den betroffenen Regionen mit „Code Gelb“ können innerhalb von 24 Stunden 25 bis 50 Millimeter Regen pro Quadratmeter fallen und in den Provinzen mit „Code Orange“ bis zu 80 Millimeter.
Das KMI erachtet es aber als möglich, dass in der Provinz Luxemburg noch mehr Niederschlag erfolgt und deshalb kann hier durchaus auch die höchste Wetterwarnstufe „Code Rot“ erlassen werden.
In den Provinzen Antwerpen sowie Ost- und Westflandern wird es kaum regnen. Deshalb gelten hier keine Unwetter- oder Niederschlagswarnungen.
Das Innenministerium hat die Notrufnummer 1722 für materielle Schäden aktiviert, damit die Notrufnummer für Vorkommnisse mit Personenschaden, 112, nicht überlastet wird.
