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Inland
Wirtschaft

In der ersten Jahreshälfte 2024 wurde mehr in belgische Start-Ups investiert, als im gesamten Jahr davor

In der ersten Jahreshälfte ist schon mehr Geld in junge Start-Up-Unternehmen in Belgien investiert worden, als im gesamten Jahr 2023. Dies wird aus einer Studie der Investoren Syndicate One und Sofina sowie des Wirtschafts-Bratungsunternehmens Bain & Company deutlich, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. Vor allem junge Unternehmen, die sich mit Künstlicher Intelligenz (KI) beschäftigen, sind für Investoren interessant. 

Andreas Kockartz Belga
Veröffentlicht:

2023 wurden belgienweit insgesamt 424 Mio. € in Start-Ups investiert. In den ersten 6 Monaten des laufenden Jahres liegt dieser Betrag laut der Studie schon bei rund 470 Mio. €. Mehr als 70 % des investierten Kapitals flossen in junge Unternehmen, die sich mit Künstlicher Intelligenz (KI) beschäftigen.

Die Autoren dieser Studie erkennen unterschiedliche ermutigende Zeichen dafür, dass sich das belgische Wirtschaftssystem für Start-Ups und Investitionen „gesund und nachhaltig entwickelt.“ Das bisherige Spitzenjahr für Investitionen in High-Tech-Start-Ups war in Belgien das Jahr 2022 mit 1,04 Mia. € an Mitteln für diesen Bereich.

Es wird für Start-Ups leichter, Kapital zu generieren

Die Kapitalbeschaffung in der ersten Lebensphase eines jungen Unternehmens scheint in Belgien weniger schwierig geworden zu sein. Das ist laut dieser Studie das Ergebnis aktiverer „Business Angels“, einer größeren Präsenz von Risikokapitalgebern und eines Unterstützungsnetzes, das sich in voller Expansion befindet. „Business Angels“ sind zumeist (ehemalige) Unternehmer oder Manager, die durch ihre Erfahrung und durch ihre Finanzkraft Unternehmensgründer zum Durchbruch verhelfen können.

Ein Zeichen dafür, dass das Wirtschaftssystem in unserem Land „reifer“ wird, ist nach Ansicht der Autoren der Studie die Tatsache, dass in Belgien 4 sogenannte „Einhörner“, Unternehmen mit einem Wert von mehr als 1 Milliarde Dollar, entstanden sind: team.blue, Collibra, Odoo und Deliverect.

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