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Das Spielzeugmuseum Mechelen an einem neuen Ort mit neuem Konzept

Nach 42 Jahren in einem langsam heruntergekommenen Industriegebäude im Ortsteil Nekkerspoel in Mechelen öffnete das Spielzeugmuseum Mechelen jetzt an einem neuen Ort. Das neue Museum befindet sich quasi unter dem ebenfalls runderneuerten Bahnhof der Stadt und ist über die dortige Kiss&Ride-Zone zu erreichen. Mit dem Umzug und dem entsprechenden Neuanfang wurde auch das Konzept aufgefrischt. Heute ist das Spielen hier zentral und auch die Interaktivität spiele eine wichtige Rolle.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Das neue Konzept des Spielzeugmuseums Mechelen erklärt sich quasi an 4 zentralen Fragen: Was ist spielen? Wie hat sich spielen im Laufe der Zeit entwickelt? Warum spielen wir? Wer spielt? In Vitrinen ist historisches aber auch modernes Spielzeug zu sehen und über Bildschirme finden sich Erläuterungen zu den ausgestellten Stücken.

Doch das Museum ist mehr als nur schauen. Die Besucher werden dazu eingeladen, selbst aktiv zu werden und um ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Wer es ruhiger haben möchte, der kann in den Sprachen Niederländisch, Französisch und Englisch (leider nicht in Deutsch) Geschichten von spielenden Menschen und zu Spielsachen abhören.

(Lesen Sie bitte unter dem Foto und dem Video weiter)

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Zentrale Lage

Das Spielzeugmuseum Mechelen (so der neue Name des Museums) richtet sich an ein breites Publikum. Das können Familien sein, Touristen, Jugend- und Schulgruppen aber auch Einzelpersonen jeden Alters. Durch seine Lage am Bahnhof von Mechelen ist er mit dem Zug, mit dem Bus, mit dem Auto und mit dem Fahrrad sehr gut zu erreichen.

Mechelen, die flämische Kinderstadt, ist stolz auf das Museum. Es ist wohl eines der europäischen Spielzeugmuseen mit der am breitesten gefächerten Sammlung. Die hier archivierten und ausgestellten Stücke stammen aus allen Perioden. Gegründet wurde das als Verein organisierte Museum von Frieda De Smet und Jef Heylen vor 42 Jahren und seit der Eröffnung in Nekkerspoel wurden fast 3 Millionen Besucher begrüßt.

(Lesen Sie bitte unter dem Foto und dem Video weiter)

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Österreichisch-Antwerpener Künstler

Im Foyer des Spielzeugmuseums läuft man direkt auf eine Art Theke zu, in die der Ticketverkauf, der Souvenirshop und die Bar Integriert wurden (Fotos unten). Diese Theke besteht aus massivem Beton und darin sind unzählige kleine Spielsachen in beleuchtetes Glas eingearbeitet worden. Hier wurden rund 3.000 kg Material verwendet.

Geschaffen hat diese Attraktion der seit rund 25 Jahren in Antwerpen lebende und arbeitende österreichische Künstler Adalbert Gans (*1970 in Salzburg). Gans hält nicht viel von den Konventionen in der Kunst- und Kulturwelt und das ist auch an dieser Museums-„Theke“ zu erkennen. Er arbeitet mit Licht und mit Farbe und berührt dabei die Betrachter. Das kommt gerade hier besonders zur Geltung.

Spielzeugmuseum Mechelen, Konig Albertplein 2B an der Kiss&Ride-Zone des Bahnhofs Mechelen. Info: www.speelgoedmuseum.be

Adalbert Gans

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