North Sea Port, der Fusionshafen aus dem Hafen von Gent in Flandern und dem Hafen von Vlissingen in den Niederlanden, wird Untersuchen, ob die beiden Hafengebiete gegen den Klimawandel und gegen extreme Wetterverhältnisse gewappnet ist. Dabei wird mit einem sogenannten Stresstest vorgegangen.
North Sea Port prüft, ob das Hafengebiet gegen extreme Wetterverhältnisse gewappnet ist
„Die Klimaveränderung und extremes Wetter können große Folgen für die Hafeninfrastruktur haben“, sagt Johan Brusseleers von North Sea Port. „Wir wissen alle, dass der Meeresspiegel steigt. Starkregen, Hitzewellen und Trockenheit werden häufiger vorkommen.“
Darum haben North Sea Port, Port of Antwerp-Bruges, die flämischen Landesagenturen für Mobilität und öffentliche Arbeiten sowie das Ingenieursbüro SWECO einen Klimastresstest entwickelt. Damit wird untersucht, wie sensibel Hafengebiete bzw. Hafeninfrastruktur für den Klimawandel und für Extremwetter sind.
Man kann dabei z.B. an Firmengelände, die in den Häfen unter Wasser stehen könnten, so Brusseleer: „Straßen und Bahnlinien, die nicht mehr genutzt werden können oder die Datenwege und die Telekommunikation fallen durch große Hitze oder durch extreme Hitze aus.“
Drei Tests mit dieser Methode
„Ziel ist, die Risiken aufzuzeichnen, um danach die passenden Maßnahmen ergreifen zu können“, so Brusseleers weiter. So könne man die Häfen besser schützen.
Dieser Stresstest bzw. diese Methode wurden bereits an 3 Stellen getestet: Im Sloe-Gebiet in Vlissingen, im Stahlwerk von ArcelorMittal im Genter Hafen und an der Oosterweel-Insel in Antwerpen.
