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Inland
Wirtschaft

In der kommenden Woche befasst sich die politische Ebene mit Audi Brussels

Am 9. Oktober kommt die Task Force der scheidenden belgischen Bundesregierung, die sich mit der Situation rund um den Audi-Standort im Brüsseler Stadtteil Vorst befasst, zusammen. Dies teilte Noch-Arbeits- und Wirtschaftsminister Pierre-Yves Dermagne (PS) mit. Neben einigen zuständigen Bundesministern setzen sich auch Brüssels regionaler Arbeitsminister Bernard Clerfayt (DéFI) und die Gewerkschaften mit an den Tisch.

Andreas Kockartz Belga
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Belgiens scheidender Premierminister Alexander De Croo (Open VLD) hatte diese Task Force ins Leben gerufen, als sich in der ersten Jahreshälfte andeutete, dass über dem Brüsseler Audi-Werk dunkle Wolken aufzogen. Seiner Zeit legte die Regierung dem Management des deutschen Autobauers aus Ingolstadt, der zur Volkswagen-Gruppe gehört, Unterstützungsgelder vor, doch dort hieß es, dass eine Umstrukturierung unanwendbar sei.

Die Frage lautet jetzt, ob diese Task Force überhaupt noch etwas unternehmen kann, um eine definitive Schließung der traditionsreichen Autofabrik noch zu verhindern. Am Dienstag wurde den Gewerkschaften in Rahmen einer Betriebsratssitzung mitgeteilt, dass nur ein möglicher Übernahmekandidat ein Angebot eingereicht habe, doch dieses biete dem Standort keine sichere Zukunft.

Am Mittwoch hatten sich die Parlamentsausschüsse für Wirtschaft und Soziales mit den Gewerkschaften getroffen, doch einmal mehr lehnte die Direktion von Audi Brussel eine Einladung zu einem solchen Gespräch ab. Wirtschafts- und Arbeitsminister Dermangne und Bundesfinanzminister Vincent Van Peteghem (CD&V) unterstrichen derweil, dass ihre Priorität sei, für den Audi-Standort in Brüssel-Vorst für eine „industrielle Zukunft“ zu sorgen. 

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