Das flämische Arbeitsamt VDAB hat Ende September 213.847 Arbeitssuchende registriert. Das sind 2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Arbeitslosigkeit liegt damit auf dem höchsten Stand seit Januar 2021.
Seit Januar 2021 war die Zahl der Arbeitssuchenden in Flandern nicht mehr so hoch
Die Arbeitslosenquote liegt zurzeit bei 6,7 Prozent, so die flämische Arbeitsagentur. Mehr als die Hälfte der im September gezählten Arbeitssuchenden (51 Prozent) beziehen Arbeitslosengeld oder haben einen Antrag darauf gestellt. Es handelt sich mit anderen Worten um Personen, die bereits zuvor gearbeitet haben.
Etwa 40 Prozent der registrierten Arbeitsuchenden haben noch nie gearbeitet. Dabei handelt es sich insbesondere um Empfängerinnen und Empfänger des Eingliederungseinkommens oder Krankengelds. Diese Personen sind beim Arbeitsamt registriert, beziehen aber kein Arbeitslosengeld. Etwa 7 Prozent von ihnen sind Jugendliche, die sich in der Berufseingliederung befinden.
Die Mehrheit der Arbeitssuchenden (55 Prozent) gilt als „arbeitsmarktfern“, wie aus der Datenanalyse des VDAB hervorgeht. Der VDAB schätzt, dass diese Gruppe von Arbeitslosen mehr als sechs Monate brauchen wird, um eine neue Stelle zu finden. Etwa 72 Prozent dieser Arbeitsuchenden hatten zuvor ein Eingliederungseinkommen oder Krankengeld erhalten.
