Jüngsten Schätzungen zufolge befinden sich derzeit noch etwa 1 800 Belgierinnen und Belgier im Libanon. Das Auswärtige Amt hat die Landsleute aufgefordert, mit kommerziellen Flügen oder Fährverbindungen auszureisen. Allerdings soll es keine Flugtickets mehr geben. Das Auswärtige Amt in Brüssel teilte mit, dass es sich „auf alle möglichen Szenarien“ vorbereite.
Auswärtiges Amt fordert Landsleute im Libanon auf, das Land mit dem Flugzeug zu verlassen
Das Auswärtige Amt in Brüssel rät den Belgierinnen und Belgiern, sich bei TravellersOnline oder der Botschaft in Beirut zu registrieren und den Libanon so schnell wie möglich zu verlassen. Dafür böten sich kommerzielle Flüge an, darunter die der Fluggesellschaft Middle Eastern Airways“, so das Auswärtige Amt am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur Belga.
„Nach den neuesten Informationen unserer diplomatischen Vertretung vor Ort ist der Flughafen Beirut weiter in Betrieb und hat Middle Eastern Airways die Zahl der Flüge erhöht“, erklärte das Auswärtige Amt am Nachmittag.
Anscheinend waren aber bereits am Dienstagnachmittag keine Flugtickets mehr zu haben.
Der Ministerrat ist am Mittwoch zusammengekommen, um die Lage der Landsleute im Libanon zu erläutern.
