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Inland
Politik

Kommunalwahlen: Viele Flamen lehnen weitere Tempo 30-Zonen in ihren Städten ab

Viele flämische Bürgerinnen und Bürger halten nichts davon, dass in den Städten Flanderns noch mehr verkehrsberuhigte Zonen eingerichtet werden. Dies ist aus einer Untersuchung im Auftrag von VRT NWS im Hinblick auf die Kommunalwahlen, die am 13. Oktober stattfinden, ersichtlich.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Rund ein Viertel der wahlberechtigten und für diese Studie befragten Flamen spricht sich für mehr Tempo 30-Zonen in den Kommunen aus. Im Gegensatz dazu wollen 45 % der Wählerinnen und Wähler ausdrücklich weniger verkehrsberuhigte Zonen in ihrer Stadt. Nebenbei sind viele hier auch der Ansicht, dass man im Zentrum ihrer Städte parken können muss. Das wollen auch die Bewohner der größeren Städte in Flandern.

Dieser Ansicht sind 58 % der Flamen. Das ist eine Mehrheit der hiesigen Bürger. Und auch die Mehrheit der Städter ist für mehr Parkplätze in den Innenstädten, wie diese Studie ergab. 62 % der Befragten fordern sogar, dass Parken kostenlos sein soll.

Flamen bleiben ihren Auto treu

38 % finden auch, dass es schon zu viele autofreie Zonen in den Städten und Gemeinden gibt, während lediglich 22 % der Befragten der Ansicht sind, dass es mehr autofreie Bereiche in den Kommunen geben sollte.

Verkehrsberuhigte Zonen erhöhen zwar in den Stadtzentren die Lebensqualität und nicht zuletzt auch die Luft, doch die Flamen sind sehr autogebunden und wollen weiterhin mit ihrem Wagen in die Innenstädte und in die Ortskerne fahren, wie diese Studie einmal mehr belegt.   

Die Umfrage wurde Anfang September unter einer repräsentativen Stichprobe von 1.500 wahlberechtigten Flamen durchgeführt.  

"Geschwindigkeit niedriger = gemeinsam langsamer"

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