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Kein Interesse am Audi-Werk in Brüssel?
Inland
Wirtschaft

Kein Investor legte ein gutes Projekt vor, um die Audi-Fabrik in Brüssel zu übernehmen

Audi in Brüssel konnte keinen geeigneten Kandidaten finden, der ein akzeptables Konzept für eine Übernahme des Werks im Stadtteil Vorst vorlegen konnte. Bis zum 30. September konnten mögliche Investoren ihre Pläne einreichen. Damit sieht die Zukunft des Standorts erst einmal ungewiss aus.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Ein Investor aus Belgien habe ein Konzept vorgelegt, mit dem bis zu 1.500 Arbeitnehmer hätten weiterbeschäftigt werden können, hieß es am Dienstag dazu vonseiten der Direktion, doch dort teilte man nicht mit, um wen es sich dabei gehandelt hat.

Weder das Audi-Management, noch die Gewerkschaften bewerteten dieses Konzept als nicht ausreichend, um eine sichere Zukunft des Standorts zu gewährleisten. Die Gewerkschaften bedauern, dass so wenig Interesse für diese moderne Fabrik zur Montage von Elektroautos vorliegt.

Offenbar aber wurden dem belgischen Übernahmekandidaten weitere fünf Tage gewährt, um sein Konzept zu verdeutlichen.

Im Juli wurde bekannt, dass Audi bzw. die Volkswagengruppe den Standort Brüssel aufgeben werden. Aktuell sind dort noch rund 3.000 Arbeitnehmer beschäftigt.

Audi argumentiert damit, dass die Nachfrage für den hier montierten elektrischen SUV Q8 e-tron hinter den Erwartungen bleibt, dass die logistische Lage des Werks den Ansprüchen nicht mehr gerecht wird und dass die Produktionskosten in Brüssel zu hoch seien.  

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