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Noch-Premier Alexander De Croo bei den UN in New York

"Nur Fanatiker glauben, dass militärische Kraft den Konflikt lösen kann" - Premier De Croo bei der UN zum Gaza-Konflikt

Belgiens scheidender Premierminister Alexander De Croo (Open VLD, Foto) äußerte sich am Mittwoch in seiner Ansprache vor der UN-Vollversammlung in New York zum Thema Gaza-Konflikt und kritisierte dabei die Eskalierung dieser Auseinandersetzung. Israel habe ein Recht auf Selbstverteidigung, doch inzwischen gehe das Land unverhältnismäßig vor.

Andreas Kockartz
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Noch-Premier De Croo sagte vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York, dass Belgien von Anfang an das Recht Israels auf Selbstverteidigung habe und dies eben auch gegen die Hamas, die das Land Anfang Oktober 2023 brutal überfallen hatte.

Doch, so der flämische Liberale weiter, inzwischen hätten die Angriffe auf die palästinensischen Gebiete ein unverhältnismäßiges Ausmaß erreicht.

Gaza liege in Schutt und Asche und bisher seien rund 40.000 Menschen ums Leben gekommen. 15.000 Menschen, darunter viele Kinder, hätten Gliedmaßen verloren: „Wo ist die menschliche Würde in Gaza geblieben? Nur Fanatiker glauben, dass militärische Kraft den Konflikt lösen kann. Das ist eine Desillusion.“

De Croo ging auch auf den russischen Angriffskrieg in der Ukraine ein und er ging mit Russlands Präsident hart ins Gericht: „Der Wahnsinn von Wladimir Putin hat weiter verwüstende Folgen für die Bevölkerung in der Ukraine.“

(Lesen Sie bitte unter dem Video der Rede weiter)

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Gespräch mit dem Präsidenten Kongos

Am Rande der UN-Vollversammlung in New York sprach Alexander De Croo auch mit Félix Tshisekedi, dem Präsidenten der Demokratischen Republik Kongo. De Croo verurteilte die Todesstrafe, die gegen den belgischen Berater und Militärexperten Jean-Jacques Wondo verhängt wurde. Dieser soll angeblich an einem Putschversuch gegen Tshisekedi beteiligt gewesen sein.

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