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Audi Brussels: Frist für mögliche Übernahmekandidaten für das Werk verlängert

Bei Audi in Brüssel haben sich die Direktion und die Gewerkschaften wieder mehrmals zu Gesprächen zur Zukunft des Standorts und der Beschäftigten getroffen. Im Rahmen einer außergewöhnlichen Betriebsratsversammlung bestätigte das Management des deutschen Autobauers, dass die Frist für mögliche Übernahmekandidaten verlängert worden sei.

Andreas Kockartz
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Die Frist für eine Bewerbung für eine Übernahme des Audi-Standorts in der Brüsseler Gemeinde Vorst wurde bis zum 30. September verlängert. Bei Audi heißt es, dass inzwischen mehrere Angebote vorliegen würden, doch potentielle Interessenten haben sich mehr Zeit erbeten, um präziser vorgehen zu können.

Wer Angebote vorgelegt hat bzw. wie viele Angebote vorliegen, teilte die Brüsseler Audi-Direktion nicht mit. Am 1. Oktober findet eine weitere außerordentliche Betriebsratssitzung statt.

Audi gibt Brüssel auf

Im Juli wurde bekannt, dass Audi bzw. die Volkswagengruppe den Standort Brüssel aufgeben werden. Aktuell sind dort noch rund 3.000 Arbeitnehmer beschäftigt.

Audi argumentiert damit, dass die Nachfrage für den hier montierten elektrischen SUV Q8 e-tron hinter den Erwartungen bleibt, dass die logistische Lage des Werks den Ansprüchen nicht mehr gerecht wird und dass die Produktionskosten in Brüssel zu hoch seien.  

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