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Inland
Wirtschaft

Studie: Homeoffice spart in Belgien täglich 34 Millionen Kilometer Fahrten 

Seit der Covid-Pandemie ist arbeiten von zu Hause aus auch in Belgien zu einem normalen Vorgang geworden. Auch wenn inzwischen einige Unternehmen das Homeoffice für ihr Personal zurückfahren (z.B. Amazon in den USA) bleibt die Zahl derer, die ihre Arbeit von zu Hause aus verrichten, hoch. Eine Studie der Ministerien für Arbeit und für Verkehr in Belgien bestätigt, dass sich dies nach wie vor positiv auf den Berufsverkehr auswirkt.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Aktuell arbeiten in Belgien 31 % der Beschäftigten mindestens an einem Tag pro Woche im Homeoffice. Das entspricht einem leichten Rückgang um 2 % gegenüber 2023. Das bedeutet laut der Studie, dass täglich rund 34 Millionen Kilometer pro Tag gependelt wird. 16 Mio. Kilometer entfallen dabei auf den Autoverkehr.

Arbeiten im Homeoffice fällt laut der Studie, über die am Wochenende die Zeitungen des frankophonen Sud Presse-Verlags berichteten, regional unterschiedlich aus.

In der Brüsseler Hauptstadt-Region entfallen 45 % der Beschäftigung auf Arbeiten von zu Hause aus, auf Flandern 32 % und auf die Wallonie 26 %.

Viele arbeiten an 2 Tagen in der Woche im Homeoffice

Die meisten Beschäftigten, die von Homeoffice aus arbeiten können und dürfen, arbeiten an 2 Tagen von zu Hause aus. Laut der Studie der belgischen Ministerien für Arbeit und Mobilität fällt dies am häufigsten auf den Mittwoch (44 %) und auf den Freitag (52 %).

Je weiter der Arbeitsplatz von zu Hause entfernt ist, je häufiger wird Arbeiten im Homeoffice festgestellt. Rund 60 % der Befragten, die weiter als 50 km von der Heimadresse arbeiten, geben an, mindestens einen Tag pro Woche zum Arbeiten zu Hause zu bleiben.

Die Studie wurde im Zeitraum August 2023 bis Juli 2024 durchgeführt. Dabei wurden über 4.000 Personen befragt, die teilweise im Homeoffice arbeiten.  

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