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Inland
Justiz

Polizei setzt künftig sogenannte „Drogenschnüffler“ bei Verkehrskontrollen ein

Die Polizei will mit sogenannten "Drogenschnüfflern" den Kampf gegen Drogen im Straßenverkehr gezielter und effizienter machen. Das berichtet die flämische Tageszeitung Het Nieuwsblad. Es handelt sich um Geräte, mit denen schnell Spuren von Drogenkonsum gefunden werden können, beispielsweise an den Händen oder am Lenkrad.

Jens Van Reet
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Die Polizei kann die neuen Drogen-Detektionsgeräte ab sofort einsetzen. Das geht aus einem soeben veröffentlichten königlichen Erlass hervor, der von den scheidenden Ministern für Justiz Paul Van Tigchelt (Open VLD) und Mobilität Georges Gilkinet (Ecolo) unterzeichnet wurde.

"Wir sehen nicht nur, dass der Drogenkonsum im Straßenverkehr zunimmt, vor allem sehen wir auch, dass viel mehr Drogen auf dem Markt kursieren. Auch synthetische Drogen, die oft sehr gefährlich sind", so Van Tigchelt in "De Ochtend" auf VRT Radio 1.

Schlägt der „Drogenschnüffler“ Alarm, muss vom betroffenen Fahrer ein Speicheltest abgenommen werden, heißt es in dem königlichen Erlass. "Es ist eigentlich ein zusätzliches Hilfsmittel, um schneller zu einem Speicheltest übergehen zu können", sagt Stef Willems vom Verkehrsinstitut Vias.

Checkliste

Bislang führte die Polizei bei einer Verkehrskontrolle nur dann einen Speicheltest durch, wenn der Fahrer angab, Drogen konsumiert zu haben, wenn Drogen oder Material gefunden oder gerochen wurden oder wenn ein Fahrer mindestens drei äußerliche Merkmale auf einer umfangreichen Checkliste erfüllte.

Die Drogen-Detektionsgeräte wurden bereits an Flughäfen eingesetzt und tauchen nun auch zunehmend bei den Sicherheitsdiensten auf. Vor Kurzem kaufte auch das Justizministerium zehn hochmoderne Detektionsgeräte, um Drogen in Gefängnissen schneller aufzuspüren.

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