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Hopfenbauer Bart
Inland
Wirtschaft

Hopfenbauer aus Poperinge erntet bis zu 20 Prozent weniger Hopfen wegen des nassen Frühjahres

Hopfenbauer Bart Boeraeve aus Poperinge (Provinz Westflandern) wird aufgrund des nassen Frühjahres bis zu 20 Prozent weniger ernten als im Vorjahr. Hopfen ist eine der wichtigsten Zutaten für Bier, und der größte Teil des belgischen Hopfens wird in Poperinge angebaut.

Jens Van Reet
Veröffentlicht:

In der Region um Poperinge läuft derzeit die Hopfenernte, die drei Wochen dauert. Aufgrund des nassen Frühjahrs wird der Ertrag in diesem Jahr jedoch geringer ausfallen als sonst. In Belgien gibt es 23 Hopfenbauern, davon 17 in Poperinge, darunter auch Bart Boeraeve.

„Jetzt scheint die Sonne, aber für die frühen Sorten kommt das zu spät. Wir verlieren dort etwa 20 Prozent“, berichtet er. „Die späten Sorten können jetzt noch von der Sonne im Spätsommer profitieren. Ich vermute, dass wir den Schaden auf einen Verlust von 10 Prozent begrenzen können. Aber auch das werden wir leider spüren.“

Das belgische Bier sei nicht in Gefahr, versichert Boeraeve. „Viele belgische Brauer verwenden ausländischen Hopfen. Das ist etwas günstiger.“ Die Anbaufläche für Hopfen nimmt jedes Jahr ab. In diesem Jahr gab es in der Region Poperinge 150 Hektar Hopfenanbau, in den 1980er Jahren waren es noch fast 1.000 Hektar. Trotzdem glauben junge Hopfenbauern weiterhin an den Anbau.

„Es gibt genügend Platz und Raum für belgischen Hopfen. Er ist 100 Prozent zuverlässig, transparent und ökologisch. Außerdem bauen wir wirklich im Interesse der Brauer an. Wir hören auf ihre Vorlieben und bauen nicht einfach nur zum Anbau an.“

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