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Inland
Justiz

Zwei Männer zu 8 Jahren Gefängnis für brutalen Einbruch in das Haus von Jean-Marie Pfaff verurteilt

Das Antwerpener Gericht hat zwei Männer wegen eines brutalen Raubüberfalls und Einbruchs bei der Familie von Torwart-Ikone Jean-Marie Pfaff in Brasschaat (Provinz Antwerpen) zu acht Jahren Gefängnis verurteilt. Ein dritter Verdächtiger wurde freigesprochen. Bei dem Einbruch im vergangenen Sommer wurde Carmen Pfaff über den Boden geschleift und verprügelt. Ihr und ihrem Ehemann Jean-Marie werden rund 200.000 Euro Schadenersatz zugesprochen.  

Belga Martina Luxen
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Nach Ansicht des Richters waren die Taten „absolut verwerflich“ und die Täter nur auf das schnelle Geld aus, ohne die Folgen der brutalen Tat zu bedenken.

Zwei Angeklagte wurden zu einer achtjährigen Haftstrafe verurteilt, die auch von der Staatsanwaltschaft beantragt worden war. Die beiden wurden in Abwesenheit verurteilt; sie sind seit den Taten auf der Flucht.

Es handelt sich um zwei Kroaten, deren Bande für zahlreiche schwere Diebstähle in mehreren europäischen Ländern bekannt ist. Einer der beiden trug eine Fußfessel, hatte sie aber durchtrennt. 

Ein dritter Angeklagter wurde in der Verhandlung freigesprochen, da der Richter Zweifel an seiner Beteiligung an den Taten äußerte. 

Ehefrau Carmen Pfaff noch stets gezeichnet

Jean-Marie Pfaff war bei der Urteilsverkündung anwesend: „Es ist eine harte Strafe, aber sie muss sein. Die Täter müssen zu spüren bekommen, dass so etwas nicht geht. Wir müssen mit der Angst und dem Schmerz, den Carmen erlitten hat, weiterleben.

Carmen Pfaff selbst war im Gerichtssaal nicht anwesend; nach Angaben ihres Mannes Jean-Marie benötigt sie immer noch geistige und körperliche Betreuung.  

Bei dem Raubüberfall im vergangenen Sommer gingen die Täter besonders brutal vor: Carmen Pfaff wurde geschlagen und über den Boden geschleift. Sie erholte sich damals erst gerade von einer Hirnblutung und war besonders verletzlich. Die Verteidigung hatte diese gefährliche Situation als erschwerenden Umstand geltend gemacht.

Das Gericht sprach Jean-Marie Pfaff eine Entschädigung von 73.800 Euro zu, Carmen Pfaff erhielt 103.000 Euro (zuzüglich Zinsen). Die Frage ist allerdings, ob sie etwas von diesem Geld sehen werden. Von den beiden Verurteilten fehlt jede Spur. Der Richter ordnete jedoch an, sie so schnell wie möglich ausfindig zu machen und festzunehmen.

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