Die Gewerkschaften, die das Personal der flämischen Verkehrsbetriebe De Lijn vertreten, rufen ihre Mitglieder auf, ab Montag, dem 23. September, die Arbeit niederzulegen. Der Streikaufruf erfolgte nach dem Scheitern der Verhandlungen zwischen den Gewerkschaften und der Unternehmensleitung.
Gewerkschaften rufen Beschäftigte der flämischen Verkehrsbetriebe De Lijn auf, ab 23. September zu streiken
Bei den Verhandlungen geht es um neue Arbeitszeiten und die Fahrplanänderungen ab Mitte 2025.
Die Gewerkschaften wollen diese Änderungen aufschieben, während die Geschäftsführung des öffentlichen Verkehrsunternehmens keinen Grund dafür sieht. Die Gewerkschaften wollen auch, dass einige Dienste, die bei früheren Fahrplanänderungen gestrichen wurden, wieder eingeführt werden.
Stan Reusen von der sozialistischen Branchengewerkschaft ACOD sagte gegenüber der Presseagentur Belga: „Das Maß an Flexibilität, das von unseren Mitgliedern verlangt wird, ist nicht mehr realistisch. Das gilt nicht nur für die Fahrer, sondern auch für alle anderen Mitarbeiter.”
Die Geschäftsleitung von De Lijn hofft, dass eine Lösung gefunden werden kann, um den Streit bis nächsten Montag beizulegen.
