Flanderns Regierungsbildner Matthias Diependaele (N-VA, Foto) teilte mit, dass die Koalitionsverhandlungen zwischen seinen Nationaldemokraten, den Sozialisten von Vooruit und den Christdemokraten CD&V ab der kommenden Woche wieder laufen werden. Das Vertrauen zwischen den Verhandlungsparteien sei wiederhergestellt.
Inland
Man vertraut sich wieder: Verhandlung zur Regierungsbildung in Flandern erneut angelaufen
Andreas Kockartz
Veröffentlicht:
Die Verhandlungen zur Bildung einer neuen flämischen Landesregierung waren am Dienstag ins Stocken geraten, als die CD&V die dritte und laut Regierungsbildner letzte Fassung seiner Verhandlungsgrundlage als weiterhin „unzureichend“ verworfen hatte.
Da die anderen beiden Parteien dies aus den Medien und nicht von CD&V-Parteichef Sammy Mahdi erfuhren, war das Vertrauen vor allem bei der N-VA erstmal weg. Doch Conner Rousseau, der Vorsitzende von Vooruit, drängte dazu, weiter zu verhandeln.
Laut Matthias Diependaele ergab ein Treffen aller Beteiligten am Donnerstag, dass man weiterarbeiten werde, um „so schnell wie möglich eine Einigung zu erzielen.“ Ab dem kommenden Samstag würde weiterverhandelt, so der Regierungsbildner.
