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Inland
Wirtschaft

Studie: Brussels Airport in Zaventem ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und Arbeitgeber

Laut einer Studie der Katholischen Universität Löwen (KU Leuven) bietet der Nationalflughafen in Zaventem rund 85.000 direkte und indirekte Arbeitsplätze. Die Uni führte diese Studie im Auftrag des Brussels Airport durch. Damit bestätigt sich die Wichtigkeit des Standorts als Wirtschaftsfaktor.

Andreas Kockartz
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Laut der Studie des Forschungsinstituts für Arbeit und Gesellschaf (HIVA) der Löwener Universität sorgt der Brussels Airport in Zaventem (in Flämisch-Brabant bei Brüssel) direkt für rund 30.000 Arbeitsplätze und indirekt sogar für bis zu 55.000 Jobs.

Der übergroße Teil der Beschäftigten am Flughafen selber kommt aus dem belgischen Bundesland Flandern und ist jünger als 50 Jahre alt. Im Personalbestand gibt es doppelt so viele Männer als Frauen. Die meisten der dort beschäftigten Arbeitskräfte haben Ganztagsverträge.

Gestiegener Personalbestand

Der Personalbestand ist seit (und trotz) der Coronakrise seit 2017 um ein Viertel angewachsen, so die KUL/HIVA-Studie.

Brussels Airport CEO Arnaud Feist beweist diese Rekordzahl an Arbeitskräften, dass die Flughafengemeinschaft wendig und flexibel sei, „denn sie hat sich nach der Covidpandemie gut erholt. Die Studie zeigt auch die Qualität, Diversität und Stabilität der Beschäftigung am Flughafen. Brussels Airport bleibt ein attraktiver Arbeitsplatz mit zahlreichen Jobmöglichkeiten.“ 

Streik beim Wach- und Sicherheitspersonal

Die Gewerkschaften rufen für den 1. Oktober zu einem Streik im Bereich des Bewachungs- und Sicherheitspersonal auf. Die Arbeitsbedingungen des Personals der Subunternehmer, die für den Brussels Airport tätig sind, seien „erbärmlich und nicht mehr von dieser Zeit“, so die Gewerkschaften. Hier müssten die Umstände deutlich verbessert werden und dafür sei Brussels Airport mit einem Rekordgewinn von 172 Mio. € im Jahr 2023 mitverantwortlich.  

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