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Vereinte Nationen: Belgien könnte mehr zur Inklusion von Personen mit Behinderung tun

Belgien könnte mehr in Sachen Respekt für die Rechte von behinderten Personen leisten. Dies sagt ein Bericht des Komitees für das Recht von Personen mit einer Behinderung, ein Organ der Vereinten Nationen. Belgien hat 2009 die UN-Konvention zu diesem Thema ratifiziert, doch Beurteilungen aus den Jahren 2014 und 2019 (die gerade zu Ende ist) stellen Nachholbedarf fest.

Andreas Kockartz Belga
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Zu Beginn des 19 Seiten starken Berichts zählt die UN-Behörde einige positive Punkte fest. Dazu gehört die Festschreibung der Rechte von Behinderten in die Verfassung aus dem Jahr 2021, die die „vollständige Inklusion in die Gesellschaft vorsieht, inklusive dem Recht auf entsprechend angepasste Wohnungen.“

Doch der Bericht beinhaltet auch einige beunruhigende Punkte, die z.B. das Recht auf freie Entscheidung von Personen mit Behinderung, das Aufführen in den Medien und ein inklusives Bildungswesen betreffen.

Die Experten der UN-Kommission legen allerdings auch einen Finger in die Wunde, die einen Mangel an Respekt für die Rechte von behinderten Personen betrifft. Dazu gehören ausdrücklich auch die langen Wartelisten für persönliche Begleitung von Betroffenen in Belgien.

Der UN-Ausschuss bittet darum, dass Belgien mehr Wert auf ein inklusives Bildungswesen legt und dass sich der klassische Arbeitsmarkt mehr für Personen mit Behinderung öffnet, auch wenn es zahlreiche sogenannte „Beschützende Werkstätten“ in unserem Land gibt. Dies alles sollte den betroffenen Personenkreis ein würdiges Leben bereiten, so der Bericht abschließend.     

UN: Mehr Rechte und Inklusion für Menschen mit Behinderungen in Belgien

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