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Sitz der belgischen Regierung in Brüssel: Sozialpartner warnen vor großen Herausforderungen
Inland
Politik

Die Sozialpartner setzen die Verhandlungspartner zur Bildung einer neuen belgischen Regierung unter Druck

Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände in Belgien haben den fünf an der Regierungsbildung auf belgischer Bundesebene beteiligten Parteien einen offenen Brief zukommen lassen, in dem sie die Alarmglocken läuten. Sie fordern darin Antworten auf offene Fragen zu den sozialwirtschaftlichen Herausforderungen, vor denen Belgien steht.

Andreas Kockartz
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Mehrere Tageszeitungen in Belgien melden, dass die Sozialpartner in dem achtseitigen Schreiben, das vom Zentralrat für das Betriebsleben aus geht, Regierungsbildner Bart De Wever (N-VA) daran appellieren, dass dessen Verhandlungsgrundlagen noch kein Antworten auf die sozialwirtschaftlichen Herausforderungen, vor denen unser Land steht bietet.

Vertreter der Arbeitgeberverbände und der Gewerkschaften weisen in dem Brief darauf hin, dass alle Reformen des sozialwirtschaftlichen Modell über Sozialverhandlungen laufen müssen. Sie bedauern zudem, dass in einigen Schlüsseldossiers eine zusammenhängende Politik fehlt.

Dort heißt es auch, dass die gesamte Gesellschaft die Herausforderungen gemeinsam angehen müssen. Tue man das nicht, „dann riskiert man Gegenreaktionen, wie die der ‚Gelbwesten‘“, so die eindeutige Warnung. 

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