Das belgische Planbüro, das sich mit den finanziellen und wirtschaftlichen Voraussichten der Bundesregierung auseinandersetzt, geht davon aus, dass im kommenden Jahr in Belgien nicht wirklich viele neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Für die Entwicklung des Beschäftigungsgrads ist dies keine gute Nachricht.
Das belgische Planbüro geht von wenigen neuen Jobs im kommenden Jahr aus
Das Planbüro stellt in der Analyse der aktuellen wirtschaftlichen Lage und in Anbetracht der möglichen Entwicklung im kommenden Jahr fest, dass im laufenden Jahr noch rund 16.000 neue Jobs hinzukommen werden. Für 2025 gehen die staatlichen Wirtschaftsforscher von lediglich 25.000 neu geschaffenen Arbeitsplätzen aus.
Dadurch, so das Planbüro, wird der Beschäftigungsgrad nicht wirklich deutlich ansteigen. Dieser Wert lag in der Altersgruppe der 20- bis 64-Jährigen in Belgien 2023 bei 72,1 % und dieses Jahr bei 72,2 %.
In der Privatwirtschaft stagniert die Zahl der neugeschaffenen Arbeitsplätze offenbar aktuell. In der zweiten Jahreshälfte 2024 soll diese Entwicklung laut Planbüro auf dieser Ebene sogar völlig zum Stillstand kommen.
Das liegt u.a. am deutlichen Stellenabbau in der Industrie und im Einzelhandel, doch auch die Bauwirtschaft hat es gerade schwer damit, Stellen zu erhalten. In den letzten Monaten sinkt in unserem Land auch die Zahl der offenen Stellen am Arbeitsmarkt.
2023 kamen in ganz Belgien rund 40.700 neue Jobs hinzu und in den Jahren 2021 und 2022 sogar jeweils rund 100.000. Allerdings geht das Amt im kommenden Jahr von einem zumindest leicht ansteigenden Wirtschaftswachstum aus, was wiederum die Schaffung von zusätzlichen Jobs begünstigen kann.
