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Nach Diebstahl eines Krankenwagens: Antwerpens Bürgermeister De Wever wirft Jugendlichen "rüpelhaftes Verhalten" gegen die Obrigkeit vor

Antwerpens Bürgermeister Bart De Wever (N-VA, Foto) beschuldigt eine Gruppe von Jugendlichen mit Migrationshintergrund, gegen jeden, der die Obrigkeit vertritt, ein „rüpelhaftes Verhalten“ an den Tag zu legen. Dieser Vorwurf kommt nach dem Diebstahl eines Krankenwagens, der bei einer Intervention am Wochenende in einer Straße im Antwerpener Ortsteil Luchtbal abgestellt war.

Andreas Kockartz
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Drei Jugendliche hatten den wegen einer Rettungsmaßnahme dort abgestellten Krankenwagen geklaut und waren damit durch das Stadtviertel gerast. Dabei wurden sie von den beiden Kameras in dem Einsatzfahrzeug gefilmt. Einer der 3 Jugendlichen stellte sich der Polizei und ein 21-Jähriger konnte festgenommen werden. Nach dem Dritten wird noch gefahndet.

„Wir beobachten immer mehr rüpelhaftes Verhalten gegen jeden, der die Obrigkeit vertritt. Diese Art Fälle sind leider keine Einzelfälle. Man muss nur an die Ersthelfer, die Feuerwehr und die Sozialarbeiter denken“, so Bürgermeister De Wever. Er will, dass ab der nächsten kommunalen Legislaturperiode in den Schulen seiner Stadt für Jugendliche in den letzten beiden Abiturjahren „Bürger-Praktika“ angeboten werden, „in der Hoffnung, dass sie danach mehr Respekt zeigen.“ 

Es handelt sich dabei fast immer um junge Leute mit Migrationshintergrund und nicht-europäischer Herkunft, die ohne viel Perspektive in unseren Städten aufwachsen“

Antwerpens Bürgermeister Bart De Wever

„Es handelt sich dabei fast immer um junge Leute mit Migrationshintergrund und nicht-europäischer Herkunft, die ohne viel Perspektive in unseren Städten aufwachsen“, so De Wever weiter. Die Akten der polizeilich bekannten Jugendlichen, die den Krankenwagen gestohlen hätten, seien „meterdick“.

„Der Ursprung allen Elends scheint mir unsere Migrationspolitik zu sein, mit der wir vielen Menschen, die wenig Perspektive haben, Zugang zu unserem Land geben“, so der flämische Nationaldemokrat weiter. De Wever hofft, dass die Justiz endlich eine Nulltoleranz mit Eilverfahren umsetzt: „Die Justiz muss dazu die Mittel bekommen und wir müssen die dazu nötigen Gesetzesänderungen durchführen.“

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