Die belgische Rollstuhl-Sprinterin Léa Bayekula (Foto) hat am Donnerstagabend erneut Gold bei den Paralympischen Spielen gewonnen. Nach dem Sieg auf den 100 Metern war sie auch auf den 400 Metern die Beste. Handbiker Maxime Carabin holte ebenfalls seine zweite Goldmedaille und auch er gewann auf den 100 und den 400 Metern seiner Klasse.
Paralympics: Léa Bayekula und Maxime Carabin holen beide zum zweiten Mal Gold!
Zwei Goldmedaillen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen ist schon etwas besonders. Der belgischen Rollstuhl-Sprinterin Léa Bayekula ist das gelungen. Am Mittwoch gewann sie die 100 Meter und am Donnerstag die 400 Meter.
Bayekula legte keinen wirklich guten Start hin, doch nach gut der Hälfte der Distanz hatte sie alle Konkurrentinnen in der T54-Klasse überholt und erreichte das Ziel recht souverän. Nur die Schweizerin Manuela Schär hätte ihr noch gefährlich werden können.
Bayekula brauchte 53“05 für die 400 Meter und Schär nur 9 Hundertstel mehr. Bronze ging an die Chinesin Zhou.
„Ich fühle mich gewaltig“, so Léa Bayekula nach ihrem zweiten Sieg: „Die Piste war phantastisch, es rollte sehr gut. Das Publikum hat mich nach vorne geschrien. Das gab mir eigentlich ein beruhigendes Gefühl während des Rennens.“
Damit hat Belgien nun schon 10 Medaillen in Paris gewonnen.
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Maxime Carabin hatte vor genau einer Woche schon Gold auf den 400 Metern gewonnen, doch jetzt setzte er mit dem Sieg auch im 100 Metersprint einen drauf und machte es Léa Baykula nach. Auch er legte keinen besonders guten Start hin, hatte aber mit seiner Konkurrenz in der T52-Klasse kein Problem, denn er kam mit großem Vorsprung über die Ziellinie.
Damit erhöht sich die Zahl der paralympischen Medaillen für Team Belgium auf 11!
