Der belgische Rollstuhl-Sprinter Peter Genyn hat bei den Paralympischen Spielen in Paris die Bronzemedaille auf den 200 Metern gewonnen. Favorit Roger Habsch hingegen wurde überraschend nur 5. Er war noch nicht ganz bei Kräften durch eine erst kurz zuvor erfolgte Coronainfektion.
Rollstuhl-Athlet Peter Genyn gewinnt Bronze auf den 200 Metern Sprint
Peter Genyn ist ein erfolgreicher Paralympier, denn in Rip und in Tokio gewann er jeweils Gold auf den 100 Metern. Insgesamt hat er mit der Bronzemedaille schon fünfmal olympisches Gold geholt. Doch eigentlich ist der 200 Meter-Rollstuhl-Sprint nicht sein Spezialgebiet.
Aber in Paris ist er gut in Form und diese Bronzemedaille wird ihm sicher noch einen Schub geben, denn im Laufe der Woche stehen ja noch die 100 Meter an...
Dass aber der haushohe Favorit aus Belgien, Roger Habsch, beim 200 Meter-Rollstuhl-Sprint nur 5. wurde, ist schon eine Überraschung. Er hatte einen schwachen Start und kam dann nicht mehr hinterher. Nach dem Rennen wurde bekannt, dass Habsch erst vor kurzem an einer Coronainfektion litt, von der er sich wohl noch nicht ganz erholt hat.
Gold gewann der Kanadier Cody Fournie.
Mit der Bronzemedaille von Peter Genyn hat Belgien jetzt schon dreimal paralympisches Edelmetall nach Gold für den Handbiker Maxime Carabin und den Bahnradfahrer Ewoud Vromant am Freitag.
