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Hinter dem Nordbahnhof häufen sich die Gewalttaten
Inland
Justiz

Wieder Messerstechereien an Brüsseler Bahnhöfen

Am Samstagabend ist im Brüsseler Stadtteil Schaarbeek im Rotlichtviertel am Brüsseler Nordbahnhof (Foto) ein Mann niedergestochen und lebensgefährlich verletzt worden. Schon am Freitag kam es zu einem ähnlichen Fall am Brüsseler Bahnhof Süd/Midi. 

Andreas Kockartz
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Am Samstagabend kam es zu einem Streit zwischen mehreren Personen in der Rotlichtmeile Aarschotstraat hinter dem Brüsseler Nordbahnhof (der sich teilweise auf dem Gebiet der Gemeinde Schaarbeek befindet).

Dabei wurde eine Person niedergestochen. Das Opfer wurde dabei lebensgefährlich verletzt. Der Notarzt versorgte den Niedergestochenen noch am Tatort, bevor er in ein Krankenhaus eingeliefert werden konnte.

Der Täter konnte fliehen, wurde aber noch am gleichen Abend festgenommen. Die Staatsanwaltschaft von Brüssel nahm Ermittlungen auf. Sein Opfer konnte stabilisiert werden und ist nicht mehr in Lebensgefahr. 

Schon am Freitagabend wurde eine Person bei einer Messerstecherei in der Nähe des Brüsseler Bahnhofs Süd/Midi ein Mann schwer verletzt. Er wurde von hinten angegriffen und mit 5 Stichen in den Rücken verletzt. Auch hier ist der Täter flüchtig und auch hier schwebt das Opfer in Lebensgefahr.

Dem Angriff war ein heftiger Streit zwischen Täter und Opfer zuvor gegangen, wie von Seiten der Polizeizone Brüssel-Süd. Der Vorfall passierte in der Argonnestraat, wo vor einigen Wochen zwei Menschen ums Leben kamen, als auf ein Café das Feuer eröffnet wurde.    

Brüssel Süd/Midi: Unruhiges Pflaster

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