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Nach den Gleisbauarbeiten: Die belgische Hochgeschwindigkeitsstrecke Brüssel-Frankreich ist wieder befahrbar

Der Zugverkehr auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke „LGV1“ zwischen Brüssel und der französischen Grenze ist am Freitagmorgen wieder aufgenommen worden. Dies teilte Infrabel, der Infrastruktur-Dienstleister der belgischen Bahn, mit. Etwas mehr als 2 Wochen hatten Arbeiten zur Gleiserneuerung auf einen Teilstück dieser Bahnstrecke gedauert. 

Andreas Kockartz Belga
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Die Arbeiten auf dieser Schnellbahnstrecke betrafen Gleiserneuerungen auf dem 17,6 km langen Abschnitt zwischen Leuze-en-Hainaut und Brugelette in der Provinz Hennegau. Infrabel erneuerte dabei 35,2 km Schienen, rund 30.000 Betonschwellen und 5.500 Tonnen Schotter für das Gleisbett.

Diese Arbeiten geschahen mit Hilfe eines 1,3 km langen Gleisbauzuges aus Österreich, mit dem 90 Arbeiter und Ingenieure 18 Tage lang rund um die Uhr gearbeitet haben - Eine Rekordzeit für eine solche Distanz in Belgien, so ein Infrabel-Sprecher.

„Die Baustelle ist global gesehen gut gelaufen und sie ist im Timing geblieben“, so Infrabel-Sprecher Frédéric Sacré gegenüber der belgischen Nachrichtenagentur Belga: „Es bleibt noch eine 24 Stunden dauernde Inspektion, die die Sicherheit auf der Strecke garantiert.“

Steht die Sicherheit, dann können die TGV- und die Eurostar-Züge wieder auf ihrer angestammten „LGV1“ fahren. Diese werden allerdings in der ersten Woche noch nicht mit 300 km/h dort fahren dürfen, sondern müssen sich an eine Richtgeschwindigkeit von 170 km/h halten, damit das neue Gleisbett die Zeit bekommt, „sich zu setzen“. Nach und nach wird das zulässige Tempo dann angehoben.

Bis 2035 werden nach und nach phasenweise die weiteren 74 km der „LGV1“ zwischen Halle und Esplechin erneuert.

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