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Der erste eCitaro für Brüssel ist angekommen

Der erste von 70 neuen E-Bussen für Brüssel ist abgenommen worden

Die regionale Brüsseler MIVB/STIB hat in dieser Woche den ersten von 70 neuen Elektrobussen ausgeliefert bekommen. Diese Mercedes-Busse sind vollständige Elektrofahrzeuge und sollen dabei helfen, den Nahverkehr in der belgischen Hauptstadt mittelfristig emissionsfrei zu gestalten. Ab dem 1. Januar 2025 tritt in der Umweltzone ohnehin eine neue Schadstoffnorm in Kraft, an die sich auch die Busse der MIVB zu halten haben.

Andreas Kockartz
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Mit den neuen E-Bussen kann die MIVB die letzten Dieselfahrzeuge ausmustern, die noch nicht der Euronorm 5 entsprechen. Bis 2035, so MIVB-CEO Brieuc de Meeûs gegenüber der Brüsseler Nachrichtenplattform BRUZZ, „müssen alle unsere 850 Busse vollständig durch vollständig elektrisch betriebene Fahrzeuge ersetzt werden.“

Der am Mittwoch im MIVB-Depot Marly in Neder-Over-Heembeek vorgestellte Bus ist ein eCitaro von Mercedes-Benz, der rund 850.000 € kostet. Das Depot Marly wird das erste vollständige Depot für Elektrobusse der Brüsseler ÖPNV-Gesellschaft. Alle bis Anfang 2026 ausgelieferten Fahrzeuge dieses Typs werden hier stationiert.

Zu kleiner Radius? Ladestationen an den Linien-Endpunkten

Die cCitaros haben einen Radius von 200 km. Das reicht für einen vollständigen Dienst im Brüsseler Netz nicht aus. Deshalb verfügen diese Fahrzeuge über einen Stromabnehmer, damit sie an den Endhaltestellen ihrer Linien aufgeladen werden können. Auch in den Depots Haren und Jacques Brel befinden sich neben Marly Ladestationen für E-Busse.

Aktuell verfügt die MIVB über 37 reine E-Busse, von denen 5 Minibusse sind, die im Stadtzentrum unterwegs sind. Vorgesehen ist, dass die neuen Mercedes-E-Busse auf den Linien 46 (Moortebeek-Pannenhuis), 53 (Westland-Shopping-Militair Hospitaal), 87 (Simonis-Beekkant) und 89 (Westland-Shopping-Bahnhof Brüssel-Zentral) zum Einsatz kommen.

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