Die Verhandlungen zur Bildung einer neuen flämischen Landesregierung gehen in die nächste Phase. Die Arbeiten der letzten der insgesamt 19 vorbereitenden Themen- und Arbeitsgruppen wurden abgeschlossen und jetzt geht es in Richtung Kompromissfindung.
Nach dem die 19 themengebundenen Arbeitsgruppen ihre Ergebnisse jetzt alle vorgelegt haben, kann sich Regierungsbildner Matthias Diependaele (Foto oben) von den flämischen Nationaldemokraten N-VA mit der Formulierung eines Kompromisstextes befassen.
Auch wenn das Ziel sichtbar sei, so Diependaele, gebe es noch viel zu tun, denn in einigen Fragen würden noch Knackpunkte zu lösen sein.
Gegenüber VRT NWS sagte er am Dienstagmittag: „Wir haben für zahlreiche Dinge einen Kompromiss gefunden und auch gute Lösungen, doch ich muss zugeben, dass noch einige Knackpunkte auf dem Tisch liegen.“
Welche und wie viele Punkte das noch sind, wollte Diependaele nicht präzisieren, doch nach Ansicht von Caroline Gennez von den flämischen Sozialisten Vooruit geht es wohl auch um Fragen zu Investitionen im Unterrichtswesen, zur Wohlfahrt und zu „Korrekturen“ im Sozialwesen.

