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Inland
Wirtschaft

Der Beschäftigungsgrad ist in Flandern in fast allen Provinzen gestiegen

Seit den letzten Provinzialratswahlen in Belgien im Jahr 2018 ist der Beschäftigungs- bzw. Arbeitsgrad in fast allen Provinzen angestiegen. Nur in Flämisch-Brabant sinken die Zahlen. In Westflandern ist der höchste Anstieg zu verzeichnen. Hier sind 82 % aller zwischen 25- und 64-Jährigen berufsmäßig aktiv, wie aus Zahlen des Beschäftigungs-Volkswirts Stijn Baert von der Universität Gent (UGent) ersichtlich ist. Baert basiert seine Zahlen auf Statistiken aus dem Jahr 2023 der Europäischen Union.

Andreas Kockartz
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Die flämische Provinz Westflandern steht im Vergleich knapp vor Ostflandern aktuell in Sachen Arbeitsgrad am besten da. Limburg hingegen weist den stärksten Anstieg in den letzten 6 Jahren an. Flämisch-Brabant hingegen steht heute auf dem letzten Platz im Provinz-Ranking in dieser Frage. Dies ist die einzige Provinz im belgischen Bundesland Flandern, in der die Zahl derer steigt, die keinen Job haben und die auch keinen Arbeitsplatz suchen.

In Westflandern haben 82 % aller zwischen 25- und 64-Jährigen einen Job (2018: 79,6 %). Ostflandern steht hier in Flandern auf Rang 2 mit 81,9 % (78,6 %) gefolgt von der Provinz Antwerpen mit 78,5 % (75,5 %). Limburg ist der stärkste Steiger mit 78,3 % (74,5 %). An letzter Stelle steht auf flämischer Ebene die Provinz Flämisch-Brabant mit heute 78 % (79,5 %).

Stärkste Provinz in der Wallonie ist Wallonisch-Brabant mit einem Arbeitsgrad von 79,2 % (75,1 %). Diese Provinz steht hier belgienweit auf dem 3. Rang. Die Provinz Luxemburg belegt Rang 7 mit 73 % (74,8 %) vor Namür mit 71,8 % (70,4 %) vor Lüttich mit 66,8 % (66,2 %) und Schlusslicht Hennegau mit 66,1 % (63,4 %). In einigen wallonischen Provinzen ist der Arbeitsgrad rückläufig bzw. stagnieren die Zahlen mehr oder weniger.  

Auf gesamtbelgischer Ebene liegt der Arbeitsgrad bei 75,5 %. Der EU-Durchschnitt liegt bei 77,4 %. In der Brüsseler Hauptstadt-Region liegt der Beschäftigungsgrad bei 61 %. Dieser Wert sank laut einer Statistik des Brüsseler Arbeitsamtes Actiris von 65,2 % im Jahr 2019. Für die Deutschsprachige Gemeinschaft in Ostbelgien liegen keine gesonderten Zahlen für 2023 vor. Diese sind in der Provinz Lüttich enthalten, zu der die DG gehört. 

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