Den belgischen Gesundheitsbehörden werden immer häufiger Asiatische Tigermücken gemeldet. Das staatliche wissenschaftliche Gesundheitsinstitut Sciensano registrierte in der laufenden Sommersaison schon rund 800 Sichtungen, etwa 100 Meldungen mehr als letztes Jahr.
Belgien: Erneute Warnung vor der Asiatischen Tigermücke
In erster Linie kommen die Meldungen aus dem belgischen Bundesland Flandern, doch in der letzten Zeit erfolgten auch Sichtungen in der wallonischen Provinz Lüttich.
Die Asiatische Tigermücke stammt aus dem Südosten Asiens und konnte sich in Europa auch und gerade wegen des vergangenen eher milden Winters ausbreiten. Sie kann, wie andere Stechmücken auch, Krankheitserreger übertragen.
Sciensano ruft die belgische Bevölkerung einmal mehr dazu auf, Tigermücken zu melden. Dazu richtete das Gesundheitsamt auch eine eigene Webseite ein: www.MuggenSurveillance.be . Leider ist dieses Angebot nur in Niederländisch und in Französisch abzurufen und nicht in Deutsch, der dritten Landessprache in Belgien.
Hier kann man ein Foto mit Zeit- und Ortsangabe uploaden. Ziel dieses Aufrufs ist u.a. eine Mückenkarte in Belgien zu erstellen, um die Ausbreitung dieser Stechmücke zu verzögern.
Asiatische Tigermücken erkennt man recht deutlich an den schwarzweißen Beinen, wie auch das Institut für tropische Medizin in Antwerpen meldet.
