Die Gespräche zur Bildung einer neuen flämischen Landesregierung laufen inzwischen weiter auf vollen Touren. Am Freitag saßen die Verhandlungspartner wieder zusammen, um einige mitunter heikle Punkte zu besprechen. Einige der Gesprächspartner sind auch an der Regierungsbildung auf föderaler belgischer Seite beteiligt, doch dies ist für Regierungsbildner Matthias Diepeldaele (N-VA) kein wirkliches Problem.
Auf dem Tisch liegt zur Zeit ein sehr heikles Thema und zwar zum einen die Abschaffung der Provinzen und zum anderen die Fusion von Gemeinden - Themen für das Landesinnenministerium. Doch auch die Bereiche Außenangelegenheiten und Mobilität werden besprochen, ebenso, wie der Öffentliche Dienst und der Tourismus.
Am Donnerstag ging es um die soziale Sicherheit, um den Kampf gegen die Armut und um den Tierschutz bzw. um das Tierwohl. In Zusammenhang mit den hier vorliegenden Bereichen wurden auch bereits Haushaltsfragen erörtert.
Der flämische Regierungsbildner Matthias Diependaele von den Nationaldemokraten N-VA verhandelt seit Ende Juni mit den Sozialisten (Vooruit) und den Christdemokraten (CD&V) über eine neue Landesregierung.
