Der Kriminalitätsgrad in Flandern liegt in den Gemeinden an der Nordseeküste und in den Zentrumsstädten am höchsten. Dies ist aus der Analyse des flämischen Statistikamtes für das Jahr 2023 ersichtlich.
Kriminalität in Flandern: Küstengemeinden und Zentrumsstädte am meisten betroffen
In der Küstenmetropole Ostende wurden im vergangenen Jahr 10 Straftaten pro 100 Einwohner registriert. Überhaupt liegt der Kriminalitätsgrad in den Küstenstädten und -gemeinden höher als im flämischen Durchschnitt, der 2023 bei 6,5 Straftaten pro 100 Einwohner lag.
Die meisten Straftaten in Flandern wurden letztes Jahr aus der Universitätsstadt Löwen in Flämisch-Brabant gemeldet. Hier lag der Kriminalitätsgrad bei 12,5 Straftaten pro 100 Einwohnern.
Ob hier mehr Kriminalität als anderswo im belgischen Bundesland Flandern herrscht, oder ob hier einfach nur mehr Vergehen angezeigt werden, sei dahingestellt. Hier handelt es sich lediglich um eine rein statistische Erfassung. In diesen Zahlen sind sowohl Mordfälle, als auch Fahrrad- oder Ladendiebstähle enthalten.
In ganz Flandern wurden im vergangenen Jahr rund 440.000 Straftaten gemeldet bzw. registriert. In den meisten Fällen ging es dabei um Diebstahl und Erpressung sowie um Körperverletzung und um das Beschädigen von Eigentum.
