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Riesiger Gleisbauzug aus Österreich erneuert die Schienen auf der Schnellbahnstrecke zwischen Brüssel und Frankreich

In diesen Tagen werden die ersten rund 36 km Schienen auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Belgien und Frankreich erneuert. Diese erste belgische HGV-Strecke braucht nach 27 Jahren Dauerbefahrung (100 Züge mit 300 km/h pro Tag) eine Frischzellenkur. Dazu setzt der belgische Bahninfrastruktur-Dienstleister Infrabel einen rund 1 km langen Gleisbauzug aus Österreich ein. 

Andreas Kockartz
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Dieser Gleisbauzug wurde in Österreich bei Plasser & Theurer gebaut und steht in Diensten des ebenfalls österreichischen Gleisbauunternehmens Swietelsky. Mit diesem Zug sollen bis Ende August 36 km Schienen (auf 18 km Gleisen), 30.000 Bahnschwellen und 5.500 Tonnen Schotter erneuert werden.

(Lesen Sie bitte unter dem Foto weiter)

Pro Stunde können so rund 180 m Gleisbett erneuert werden. Bis zum 30. August werden hier 90 Techniker rund um die Uhr in 3 Schichten arbeiten, um das Planziel für diese erste Phase der Modernisierung der Hochgeschwindigkeitsstrecke aus dem Jahr 1997 zu erreichen.

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Daneben wird die Signaltechnik mit dem entsprechenden Kabelmaterial erneuert und Bahninfrastruktur-Dienstleister Infrabel installiert neue sogenannte „Sturmbecken“, die dazu dienen, Regenwasser bei Unwetter zu kanalisieren, damit die Gleise nicht über- bzw. unterspült werden. Dabei kommen 6 Eisenbahnkräne und Arbeitszüge mit insgesamt 5 Lokomotiven zum Einsatz.

Währenddessen nehmen die Eurostar- und TGV-Züge zwischen Frankreich und Belgien einen halbstündigen Umweg über die klassische Bahnstrecke bzw. über Mons oder Tournai in der wallonischen Provinz Hennegau. 

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