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Inland
Wirtschaft

OECD: Das Realeinkommen ist in Belgien im ersten Quartal 2024 gesunken

Die realen Pro-Kopf-Einkommen der privaten Haushalte sind in den meisten Ländern der OECD im ersten Quartal 2024 gestiegen. Belgien allerdings gehört zu den Ausnahmen, denn hier sind die Realeinkommen in diesem Zeitraum um 1,4 % gesunken. 

Andreas Kockartz Belga
Veröffentlicht:

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) stellt damit zum ersten Mal seit dem vierten Quartal 2022 für Belgien einen Rückgang der realen Einkommen in den Privathaushalten fest.

Nach Ansicht der OECD sind die realen Einkommen der wichtigste Indikator für wirtschaftlichen Wohlstand, denn sie zeigen auf, wie viel Geld den Haushalten zur Verfügung steht, um ihre Ausgaben zu finanzieren. Warum die Realeinkommen in Belgien im genannten Zeitraum gesunken sind, sagt die OECD in ihrer Statistik nicht.

In der OECD insgesamt, also in den 37 Mitgliedsländern der Organisation, ist das reale Pro-Kopf-Einkommen zwischen Januar und Ende März 2024 um durchschnittlich 0,9 % angestiegen, was in erster Linie auf Länder, wie Deutschland (+1,4 %), Frankreich (+0,6 %) und Italien (+3,4 %) zurückzuführen ist.

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