Durch schwere Verkehrsunfälle auf den Autobahnen E34 und E40 ist die belgische Nordseeküste an diesem Montag nur schwerlich mit dem Auto zu erreichen. Die Verkehrsbehörden melden lange Staus und die Hilfsdienste verteilen in dieser Hitze Wasserflaschen an die, die auf den Autobahnen nicht mehr weiterkamen. Im Laufe des Nachmittags lösten sich die Probleme.
Auf der Autobahn E34 war bis in die Mittagsstunden hinein der Zelzate-Tunnel durch einen Unfall, bei dem ein Auto mit einem Anhänger in Brand geriet, in Richtung Antwerpen und Knokke versperrt.
Gegen 13 Uhr kam die Meldung, dass der Brand gelöscht sei, doch der Verkehr kann nur langsam weiterlaufen, weil die Unfallfahrzeuge noch aus dem Tunnel geborgen werden müssen. Bis dahin standen rund 100 Autos etwa 2 Stunden lang im Stau.
Nicht anders sieht es auf der E40 aus Richtung Brüssel zur Küste aus. Auf Höhe von Drongen kurz vor der Anschlussstelle Jabbeke kam es am Montagmorgen zu einer Karambolage zwischen 7 Autos. Hier sind 2 von 3 Fahrstreifen versperrt, denn auch hier müssen die Unfallwagen abgeschleppt werden.
Stehender Stau oder langsames Vorankommen sorgten für bis zu anderthalb Stunden Verspätung. Im Laufe des Nachmittags lösten sich die Staus nach und nach auf, doch viele Tagesausflügler fuhren direkt wieder nach Hause und verzichteten darauf, noch zur Küste zu fahren...
